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Waschzwang: Wenn einmal Waschen nicht ausreicht

Menschen mit einem Waschzwang leiden unter dem Zwang, ihren Körper und vor allem ihre Hände immer wieder zu reinigen. Das ständige Waschen soll Bakterien und mögliche Krankheiten fernhalten.

Der Waschzwang ist eine sehr verbreitete Form der Zwangsstörung. Die Betroffenen leiden unter der Angst, dass sie sich durch die Berührung mit Objekten mit einer Krankheit anstecken oder sich verunreinigen könnten. Beim Waschen folgen sie stets einem ganz bestimmten Ritual, das sie penibel einhalten.

Ein Waschzwang entwickelt sich in der Regel schleichend. Experten vermuten eine Kombination aus genetischen Faktoren, einer ängstlichen Persönlichkeit und einem traumatischen Erlebnis. Es ist wichtig, dass sich Personen mit einem Waschzwang professionelle Hilfe suchen. Aus eigener Kraft lassen sich die Zwänge nur selten bewältigen.